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Daniel 10
Bavarian Bible 1998 (De Bibl auf Bairisch)
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1
Eyn n drittn Jaar von n Pferser Künig Zürs empfieng dyr Däniheel, aau Waldhauser gnennt, ayn Offnbarung. Dö waar eehaft, aber kaaum gan n Versteen. Dyr Däniheel begrif s eerst, wie yr non aynmaal ayn Gesicht dyrzue ghaat hiet.
2
Dyrselbn gatrauert i, dyr Däniheel, drei Wochenn lang.
3
I gverzicht auf die Schmänggerln, wo i sünst gern aaß, nit zlösst aau auf s Fleish und n Wein; und salbn taat i mi aau nit, hinst däß die drei Wochenn umhin warnd.
4
Eyn n Vieryzwainzigstn Eerstn stuendd i an n Gstad von n Tigris.
5
Daa gablick i auf und saah aynn Man vor meiner steen, der wo ayn härbers Gwand anhiet und aynn goldern Gürtl trueg.
6
Sein Kerper gaglitzert wie ayn Goldling, sein Gsicht gleuchtt wie ayn Bliz, und d Augn warnd weilete wie brinnete Fackln. Seine Arm und Hächsn gaglantznd wie ayn gelpfte Brontz. Rödn wenn yr taat, war s, wie wenn s dunderet.
7
Grad i, dyr Däniheel, saah dö Erscheinung, de andern Mänder, wo dyrbei warnd, aber nity. Dienert aber gschröckend sö si yso, däß s dyrvonlieffend und si eyn Ort verkrochend.
8
Also blib i yllain hint und saah dö gwaltige Erscheinung. Sofort gakrieg i waiche Knie; käsweis wurd i, und i gmueß mi ainfach nidersitzn.
9
I ghoer önn Schall von seine Worter; und daa fiel i aanmächtig nider und blib mit n Gsicht gan Bodm lign.
10
Daa naam mi aber ayn Hand her und half myr auf d Höndd und de Knie.
11
Dann gsait der Man zo mir: "Däniheel, von n Herrgot Gliebter, acht auf dös, was i dyr zo n Sagn haan, und stee non wider auf! I bin nömlich zo dir gschickt wordn." Wie yr dös yso gsait, gakrächslt i müesam wider auf.
12
Aft gmaint yr zo mir: "Fircht di nit, Däniheel! Glei schoon, wiest anfiengst, di um Einsicht umztuen, und di vor deinn Got gadiemüetigst, wurst erhoert; und wögn deinn Gebet bin i aau kemmen.
13
Yn n Pferserreich sein Schuzengl haat mi ainyzwainzg Täg lang aufghaltn, aber dyr Örtzengl Michyheel kaam myr z Hilf; und der haat mi aft gögn önn Schuzaixn von de Pferserkünig abgloest.
14
Ietz bin i also kemmen, däß i dyr schain, was mit deinn Volk in dyr Endzeit bseern gaat. Aau bei +derer Schau geet s ja um de ferre Zuekumft."
15
Dyrweil yr myr dös gsait, gschau i grad non spraachloos eyn n Bodm einhin.
16
Daa gaglangt myr öbber, wo wie ayn Mensch gwirkt, eyn d Lippn anhin, und i kunnt wider ganz gwon rödn. Daa gsag i gan dönn vor meiner: "Gueter Man, wie i dö Schau hiet, war i so dyrgheit, däß bei mir +allss ausließ.
17
Wie kännt i, dein Knecht, mit öbbern wie dir überhaaupt rödn, gueter Man? I kan diend schier niemer; nit aynmaal zo n Schnaufen glangt s non."
18
Daa gaglangt mi der nonmaal an, wo wie ayn Mensch ausgschaugt; und dös gabaut mi wider auf.
19
Er gmaint: "Fircht di diend nit, von n Herrgot Gliebter! Kopf eyn d Hoeh; dös werd schoon! Pässt schoon allss!" Wie yr myr yso zuegrödt, taat myr dös närrisch guet; und i gsag: "Gueter Man, ietz, main i, kanst myr öbbs sagn. Du haast mi wider aufgrichtt."
20
Daa gaab yr myr an: "Dös waisst y, zwö däß i kemmen bin, older? Ietz mueß i aber zrugg, däß i gögn önn Schuzengl von Pfers kömpf; und aft mueß i dönn von Griechnland +aau non packen.
21
Zeerst aber will i dyr non sagn, was als unumstoeßlich waar aufgschribn ist. Es ist y kainer daa, der wo myr gögn ien beiständd, ausser enkern Schuzengl Michyheel.
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