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Joshua 6
Joshua 6
Bavarian Bible 1998 (De Bibl auf Bairisch)
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1
Iereich hielt wögn de Isryheeler seine Toerer föst gschlossn. Niemdd kaam heraus older hinein.
2
Daa gsait dyr Herr zo n Josenn: "Also, i gib dyr Iereich zamt seinn Künig und de Krieger eyn de Gwalt.
3
Ös solltß mit alle Krieger um d Stat umher tröchen und ainmaal umydumkraissn, und zwaar söx Täg hinteraynand.
4
Sibn Priester sollnd ayn Ieder mit aynn Rammenhorn yn n Schrein vorausstöpfen. Und eyn n sibtn Tag tröchtß +sibnmaal umher, und de Priester blaasnd d Herner.
5
Wenn s Rammenhorn gschmädert werd, hinst däßß is hoertß, sollt dös gantze Volk draufloos plerrn. Drauf fallt de gantze Mauer ein; und ayn Ieds krächslt einhin, daa wo s grad ist."
6
Daa rief dyr Josen Nunnsun de Priester und gsait ien: "Nemtß önn Bundesschrein und laasstß sibn Priester mit aynn Rammenhorn vorausstöpfen!"
7
Und zo n Volk gsait yr: "Zieghtß rund um d Stat umydum und laasstß de Krieger vor n Schrein von n Herrn vorauszieghn!"
8
Und es gschaagh yso, wie s dyr Josen yn n Volk gsait hiet: Sibn Priester gstöpfend mit n Rammenhorn vor n Herrn her und bliesnd s, und dyr Bundesschrein gfolgt ien naachhin.
9
De Krieger gstöpfend vor de Priester her, wo d Herner bliesnd; hinter n Schrein kaam s Volk; und de gantze Zeit wurd blaasn.
10
Yn n Volk afer befalh dyr Josen: "Däß myr fein niemdd s Plerrn anfangt, bevor i s iem anschaf! Seitß ja staet, hinst däß i enk sag: 'So, ietzet lögtß mit n Kriegsgschrai loos!' Dann ist s so weit."
11
Drauf ließ yr yn n Herrn seinn Schrein um d Stat umherzieghn. Wie s ainmaal umydum warnd, giengend s eyn d Lögstat zo n Nächtignen zrugg.
12
Eyn n naehstn Tag in aller Frueh braach dyr Josen auf, und de Priester truegnd yn n Trechtein seinn Schrein.
13
Sibn Priester truegnd yn n Schrein von n Herrn d Rammenherner voraus und bliesnd in ainn Stuck drauf. De Krieger zognd ien voraus, und s Volk kaam hinter n Schrein drein. Bständig wurd blaasn.
14
Yso zognd s aau eyn n zwaittn Tag ainmaal um d Stat umher und gakeernd eyn s Lager zrugg. Dös gmachend s söx Täg lang.
15
Eyn n sibtn Tag aber braachend s bei dyr Üecht auf und zognd wie üeblich um d Stat umher, grad däß s dösmaal glei sibnmaal umhertrochend.
16
Wie de Priester bei n sibtn Maal d Herner bliesnd, gsait dyr Josen zo n Volk: "So, und ietz künntß plerrn! Denn dyr Herr haat enk dö Stat eyn de Gwalt göbn.
17
De gantze Stat mit alln Drum und Dran sollt zo n Herrn seiner Eer austilgt werdn. Grad d Huer Rähäb und allsand bei irer in n Haus sollnd eyn n Löbn bleibn, weil s ünserne Kundschafter verstöckt haat.
18
Und hüettß enk dyrvor, öbbs von dönn, was austilgt werdn mueß, z begern und mitgeen z laassn; sünst weihtß ys Löger von Isryheel yn n Untergang und stürtztß is eyn s Unglück!
19
Dös gantze Gold und Silber und allss aus Eisn und Kupfer sollt yn n Herrn gweiht sein und kimmt zo seinn Schaz dyrzue."
20
Drauf glögt s Volk mit n Kriegsgschrai loos, und es wurdnd d Rammenherner blaasn. Glei wie s Volk önn Hernerschall ghoert, gaplerrt s loos. D Statmauer gstürtzt über und z über, und ayn Ieds gakrächslt eyn d Stat einhin, daa wo s grad war. Yso naamend s d Stat ein.
21
Allss, was drinn war, gvertilgnd s, Man wie Weib, Alt und Jung, Rinder, Schaaf und Ösln.
22
Zo de zween Mänder, wo s Land ausgschnaickt hietnd, gsait dyr Josen: "Geetß eyn s Haus von derer Taiberinn umhin und holtß is mit ire gantzn Leut, wieß is irer gschworn habtß!"
23
Daa giengend de Kundschafter zue und gholnd d Rähäb, ire Ölttern und Gschwister und ir gantze Trucht von dyr Stat ausher und liessnd s öbbet ausserhalb von n isryheelischn Lager wonen.
24
D Stat aber und allss, was drinn war, gabrennt myn nider. Grad s Silber und Gold und allss aus Kupfer und Eisn taat myn zo n Schaz in n Trechtein seinn Templ.
25
De Taiberinn Rähäb und ir gantze Verwandtschaft ließ dyr Josen löbn. Drum wont ir Sippn hinst heut mittn in Isryheel, weil öbn d Rähäb die verstöckt hiet, wo dyr Josen gschickt hiet, däß s Iereich auskundschaftnd.
26
Dyrselbn schwor dyr Josen: "Verfluecht bei n Herrn sei der, wo versuechet, dö Stat Iereich daader wider aufzbaun. Sein Eerstgeborner sollt iem draufgeen, wenn yr s Grundföst lögt, und sein Jüngster, wenn yr de Toerer einhöngt."
27
Dr Herr war mit n Josenn, und sein Ruem gverbraitt si in n gantzn Land.
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