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Bavarian Bible 1998 (De Bibl auf Bairisch)
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Psalms 78
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1
Ayn Unterweisung von n Äsäf: Mein Volk, mörk auf, i haan öbbs; ietz lustertß, was i sag!
2
Denn i will enk öbbs künddn aus vergangener Zeit.
3
Was mir schoon von de Vätter habnd, dös göbn myr weiter ietz,
4
nit däß s verschwinddt. Yn kemmete Gschlächter kündd myr d Ruemstaatn von n Herrn. Er gwirkt Zaichen und Wunder,
5
gaab yn Jaaggen sein Gsötz. Yn Isryheel bot er non auf, däß s dös allss weitertragnd, de Kinder leernd.
6
Kunn zo Kunn gsollt dös wandern, aane End und aan Zil,
7
däß s vertraund auf n Herrgot, nit vergössnd sein Werch. Sö sollnd sein Weisung treu befolgn
8
und nit wie d Vätter werdn, die trutzign Hundd! Nän, was mechst mit die Windrädl; Herrgot, dös wär ayn Treu!
9
Mein, wie war s mit Effreim; vor dyr Schlacht lief s dyrvon! Wol wärnd die guet bewaffnet gwösn,
10
doch seinn Bund hieltnd s nit, flohend sein Gsötz.
11
Was dyr Trechtein allss gwundert, dös vergaassnd die allss.
12
Iene Vätter, die gwissnd s; z Zain in Güptn gieng s auf.
13
S Mör klob yr auf und gfüert s Volk durch; und s Wasser ließ yr steen, föst wie ayn Damm.
14
Er gschickt d Wolk und s Feuer, glaitt s bei n Tag und dyr Nacht.
15
In dyr Wüestn klob Kläpff er; raus kaam Wasser grad gnueg.
16
Aus Fölsn springen ließ yr Bäch; dick wie ayn Stroom kaam s daa.
17
Nix half s; kan s sein?! Frish gatrutznd s iem weiter, yn n Hoehstn daa drausst.
18
Sö gversuechend önn Herrgot, gsagnd: "Ietz wolln myr öbbs Gscheids!"
19
Sö grödnd recht bloed ob iem dyrher: "Wo bräng ayn Speis der her, daa in dyr Oed?
20
Guet, eyn n Föls haat yr anhingschlagn, und grad spritzn taat s drauf. Doch wie schaugt s mit n Broot aus? Und ayn Fleish brauch myr aau!"
21
Dös ghoert dyr Trechtein voller Grimm. Gögn Jaaggen gflammt yr loos, gweitzt Isryheel,
22
weil s yn n Herrgot nix glaaubt hietnd, seiner Hilf nit gvertraund.
23
Decht gebot yr de Wolkenn, gmacht önn Himml weit auf.
24
Sein Männen grögnt yr rab als Speis; er gaab ien s Himmlbroot.
25
Dös aassnd s all. Wundersam gaab dyr Herrgot ien Zörung grad gnueg.
26
Önn verdern Wind gschickt yr; dönn aus Sund gsacht yr waen.
27
Und Vögl grögnt yr, vil wie Staaub. Kain Mensch haet die dyrzölt. Fleish hietnd s wie Sand.
28
Yn Isryheel grögnt yr s mittn ein eyn s Gezeltt.
29
Daa aaß si allss sat drauf. Er hiet ien ienn Willn taan.
30
Doch ietz gakriegnd die niemer gnueg, kaaum hietnd die abhingschlünddt.
31
Daa traaf s sein Zorn. Er dyrschlueg iener Obers, grafft de Burschn dyrhin.
32
Doch sö gsündignend weiter: "Gee, die Wunder, vergiß s!"
33
Drum ließ yr ien nix aushingeen. Ayn Löbn voll Antweig hietnd s, nur Plaag und Schröck.
34
Wenn yr dreinschlueg, wurdnd s kürrlich und gakeernd zo iem zrugg:
35
"Ja, dyr Herrgot, dyr Hoehste, ist dyr Heiland, dyr Föls!"
36
Doch warnd s so falsch und hinterdruckt und lognd n an, was gieng.
37
Schwibl war d Treu.
38
Barmig aber vergaab yr und gvertilgt sein Volk nit. Oft gadruckt yr ayn Aug zue, ließ seinn Groll wider sein.
39
Denn klaar war iem, däß s Menschn seind, grad arme Sterbliche, ayn Halm in n Wind.
40
Mein, wie draet warnd s mit n Herrgot in dyr Wüestn und Oed!
41
Ja, önn Heilign von Israel graissnd, gstöllnd n auf d Prob.
42
Vergössn war sein Macht und Rued, daa wie yr s ausherghaut unter de Feindd.
43
Z Güptn ghaut yr mit Macht drein, gwirkt sein Wunder bei Zain:
44
Bluet gmacht er aus de Gwässer. Trinken kunnst aus kainn Fluß.
45
Fleugn gschickt yr ien - Mein, warnd die lötz! und Schwärm von Frösch glei drauf. Die graeumend auf!
46
Rauppn, Heuschneider brang yr über n Fand von ienn Schwiz.
47
Iene Rebn ließ yr zschauern. D Maurbörbaeum wurdnd dyrrupft.
48
Aau s Vih gieng mit de Schraenschlög drauf old wurd von n Bliz dyrschlagn.
49
Glüe'n taat sein Zorn. Wie yr dönn auf ien loosließ, daa haetst gmaint, d Welt geet zgrund. Daa gwaiß kains aus non ein meer; nän, dyr Teufl war loos!
50
Seinn Zorngricht ließ yr freien Laauf. Kains ließ yr überbleibn. Pest war ien End.
51
Allsand Eerstling in Güptn bei de Menschn, bei n Vih, brang yr um und graeumt s weiter, d Blüe von n Stammland von n Häm.
52
Dann gfüert yr sein Volk naus wie Schaaf und glaitt s als wie ayn Herdd durch s oede Land.
53
Er gweist s sicher, daa hiet s nix; d Feindd dyrgögn gverschluckt s Mör.
54
In sein Heiligs Land brang yr s, glögt ien z Füessn sein Birg.
55
Die Völker vor ien graeumt yr wögg und gsidlt Israel an. Daadl war ien Uedl.
56
Mit n Herrgot, yn n Hoehstn, hietnd s schnell nix meer eyn n Sin. Mainst, die haetnd sein Gsötz ghaltn?!
57
Treuloos fielnd s von iem ab. Yso wie s bei de Vätter war, gversagt dös Volk in n Glaaubn wie schlechte Bögn.
58
Götzn, Nimetn, all dös gfacht yn n Trechtein seinn Zorn.
59
Wie dyr Herrgot dös seghn gmueß, wurd yr zünddig auf ien. Yn Isryheel gwill s er gscheid zaign.
60
Er ließ sein Lostat farn, z Schilo sein Zeltt. Daadl gwont mittn in n Volk er;
61
doch dyrmit war s vorbei. Die, wo er ruedreich grött hiet, überließ yr yn n Feind. Seinn heilign Schrein graaubt aau dyr Feind.
62
"Sollt s falln in n Kampf, mein Aign!", gmaint er voll Grimm.
63
Und de Burschn fraaß s Feuer; d Mädln gwartnd umsünst.
64
Iene Priester wurdnd haimdraet. D Wipp kunnt klagn nit irn Man.
65
Daa gwacht dyr Herr auf, hiet grad gnaunlt, wie Röckn naach aynn Raush: "Bin wider daa!"
66
Und er schlueg seine Feindd zrugg. Niemer kaamend s eyn d Hoeh.
67
D Stämm von n Joseff verwarf yr. Effreim war untn durch.
68
Dyrfür hob d Judner er eyn d Hoeh und gwölt önn Zien sir aus, seinn Lieblingsberg.
69
Dort gabaut yr sein Lostat, hooh und föst wie d Welt selbn.
70
Und er koor seinn Knecht Dafet, gholt n raus von dyr Herdd.
71
Er gholt n von de Aaubn enwögg, dyrmit yr s Jaaggennvolk waidnet und hüett. Für Isryheel, yn n Herrn sein Örb,
72
gsorgt er als gueter Hirt, und weis und klueg.
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