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Bavarian Bible 1998 (De Bibl auf Bairisch)
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Romans 2
Romans 2
Bavarian Bible 1998 (De Bibl auf Bairisch)
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1
Drum, Menscherl, kanst di nit aushinrödn, wennst öbbern verurtltst, werst aau bist. Denn in wasst aynn Andern verdammst, drinn verdammst di selbn, weilst du, dyr Richter, gnaun dös Selbe tuest.
2
Mir wissnd, däß dyr Herrgot recht tuet, wenn yr ain verurtlt, wo dös machend.
3
Mainst n du, du kaemst yn n Gricht von n Herrgot aus, wennst Anderne einhintauchst und dyrbei dös Selbe tuest wie die?
4
Dyr Herrgot ist reich an Guetheit, Geduld und Langmuet. Bedeutt n dös dir nix? Gneusst n nit, däß di dyr Herrgot durch sein Guetheit grad bekeern will?
5
Weilst aber starrig bist und nit zuer Umkeer pfrait, ladst dyr diend grad selber d Straaff auf für dönn Tag, daa wo dyr Herrgot mit seinn gerechtn Urtl zueschlagt.
6
Er vergiltt s aft yn aynn Iedn naach seine Taatn,
7
mit n eebignen Löbn yn dene, wo inständig Guets tuend und yso naach Rued und Eer und Unvergönglichkeit ströbnd,
8
und mit Zorn und Grimm yn dene, wo voll Selbnsucht yn dyr Waaret unglos seind und grad auf s Schlechte aus.
9
Noot und Bedröngniss trifft aynn Iedn, der wo Übl tuet, zeerst önn Judn, aber grad yso önn Haidn.
10
Rued und Eer und Frid wartnd auf aynn Iedn, der wo s Guete tuet, zeerst auf n Judn, aber gleichfalls auf n Haidn.
11
Dyr Herrgot schaut ja nit auf s Litz.
12
Allsand, wo gsünddt habnd, aane s Mosenngsötz zo n Habn, gaand aau aane s Gsötz verloorngeen; und allsand, die wo gsündigt habnd und s Gsötz ghaat haetnd, werdnd halt naach n Gsötz grichtt.
13
Nit die, wo s Gsötz hoernd, werdnd von n Herrgot loosgsprochen, sundern die, die wo si dyrnaach richtnd.
14
Wenn Haidn, die was s Gsötz nit habnd, von sir aus tuend, was daa drinn gfordert ist, dann haisst dös, däß s is in ienn Gwissn habnd.
15
Sö zaignd dyrmit, däß ien dyr Kern von n Gsötz eyn s Hertz gschribn ist. Seind s in aynn Zwistreit, was ietz recht ist und was nit, habnd s iener Gwissn, und dös sagt s ien schoon.
16
Allss kimmt eyn s Liecht, wann dyr Herrgot durch n Iesenn Kristn über dös richtt, was in n Menschn haimlich drinn ist, grad yso, wie s i in meiner Froobotschaft verkündig.
17
Du nennst di Jud und ruest di auf n Gsötz aus. Du mainst: "Allss pässt; dyrfür +habn myr ja önn Herrgot!
18
I waiß diend, was yr will, und kenn mi aus, auf was däß s ankimmt; schließlich haan i s Gsötz ja pflissn!"
19
Du traust dyr zue, ayn Füerer für de Blindn z sein, ayn Liecht für d Menschn in dyr Finster,
20
ayn Erzieher für de Unverständdlichnen, ayn Leerer von de Unmündignen, ainer halt, so sait: "Daa steet s y drinn; was mechst n?"
21
Anderne beleerst, di selber aber nity. Prödign tuest: "Du sollst nit steln!" Nöbnbei stilst du selbn.
22
Du sagst: "Du sollst d Ee nit bröchen!, und brichst ys aber selber. Di höbt s grad, wennst aynn Götzn seghst, raaubn aber magst ys schoon.
23
Du kimmst dyrher: "Mir habnd ja s Mosenngsötz!"; yn n Herrgot aber machst ayn Schandd, indemst ys übertritst.
24
Nit umysunst steet in dyr Schrift: "Ös seitß d Schuld, däß bei de Haidn über n Nam von n Herrgot glöstert werd."
25
De Beschneidung ist recht und schoen, wennst s Mosenngsötz aau +einhaltst. Übertritst ys aber, dann bist aau nit bösser als wie ainer, wo allss dran haat.
26
Wenn ietz ayn Sölcherner dös haltt, aus was s Gsötz aushin will, ist yr dann nit zamt seiner Vorhaut für n Herrgot ayn Beschnitner?
27
Waisst was: Ayn Haid mit seiner Vorhaut, der wo dennert naach n Gsötz löbt, sötzt aft di eyn s Unrecht, weilst du zamt deine gantzn Buechstabn und dyr Beschneidung in n Grund mit n Gsötz nix eyn n Sin haast.
28
Ayn Jud ist nit, wer untn yso ausschaut; und Beschneidung ist nit dös, was daa an n Kerper gmacht werd.
29
Nän, ayn Jud ist, wer s in n Hertzn ist; und beschnitn ist ainer, wenn s einwendig ist durch n Geist und nit naach dönn, was öbbet vorgschribn ist. Nit bei Menschn, sundern bei n Herrgot steend die aft guet daa.
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