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Proverbs 19
German Ubersetzung 2014
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1
Besser arm und ehrlich sein, / als ein Lügner und ein Trottel.
2
Unbedachter Eifer ist nicht gut, / wer es allzu eilig hat, tritt fehl.
3
Durch eigene Dummheit verdirbt man den Plan, / doch wütend ist man auf Jahwe.
4
Besitz vermehrt die Zahl der Freunde, / doch den Armen verlässt selbst sein Freund.
5
Ein falscher Zeuge bleibt nicht ungestraft; / wer Lügen vorbringt, kommt nicht davon.
6
Viele schmeicheln dem, der Einfluss hat, / und jeder will der Freund des Freigebigen sein.
7
Den Armen hassen alle Verwandten, / und seine Bekannten meiden ihn. / Und er jagt leeren Versprechungen nach.
8
Bilde deinen Verstand, dann tust du dir Gutes; / folg deiner Einsicht, dann findest du Glück!
9
Ein falscher Zeuge bleibt nicht ungestraft; / wer Lügen vorbringt, hat sein Leben verspielt.
10
Wohlstand steht einem Dummen nicht an; / und keinem Sklaven die Macht über Fürsten.
11
Ein Mensch, der Einsicht hat, regt sich nicht auf, / es ehrt ihn, dass er Verfehlungen vergibt.
12
Der Zorn des Königs ist wie Löwengebrüll, / doch seine Gunst ist wie Tau auf dem Gras.
13
Ein Verhängnis für den Vater ist der dumme Sohn; / und eine nörgelnde Frau ist wie ein tropfendes, undichtes Dach.
14
Haus und Habe kann man erben, / doch eine verständige Frau kommt von Jahwe.
15
Faulheit führt zum Tiefschlaf, / wer lässig ist, muss hungern.
16
Wer Gottes Weisung beachtet, der achtet auf sein Leben, / doch wer sich gehen lässt, kommt um.
17
Wer Bedürftigen hilft, leiht Jahwe; / er wird ihm seine Wohltat vergelten.
18
Deinen Sohn erziehe streng, solange noch Hoffnung ist; / lass ihn nicht in sein Verderben laufen.
19
Wer im Jähzorn handelt, trägt seine Strafe davon; / greifst du ein, machst du es noch schlimmer.
20
Hör auf den Rat und nimm die Zurechtweisung an, / dann bist du am Ende ein weiser Mann.
21
Viele Dinge nimmt ein Mensch sich vor, / doch zustande kommt der Ratschluss Jahwes.
22
Was einen Menschen wertvoll macht, ist seine Güte; / und besser arm sein, als ein verlogener Mann.
23
Jahwe zu fürchten ist gut zum Leben: / Satt und zufrieden verbringt man die Nacht / und wird nicht von Unglück berührt.
24
Greift der Faule mit der Hand in die Schüssel, / bringt er sie nicht zurück in den Mund.
25
Schlägt man den Spötter, wird ein Unerfahrener klug; / weist man den Verständigen zurecht, lernt er daraus.
26
Wer den Vater misshandelt, die Mutter verjagt, / ist ein verkommener, schändlicher Sohn.
27
Hör dir die Mahnung gar nicht erst an, mein Sohn, / wenn du doch von der Lehre abweichen willst.
28
Ein ehrloser Zeuge verspottet das Recht, / und Gottlose finden am Unrecht Geschmack.
29
Für Spötter stehen Gerichte bereit / und Prügel für den Rücken der Trottel.
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