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Bavarian Bible 1998 (De Bibl auf Bairisch)
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John 18
John 18
Bavarian Bible 1998 (De Bibl auf Bairisch)
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1
Wie dyr Iesen dös gsprochen hiet, gieng yr mit seine Jünger aushin und über n Bach Kidron umhin. Daadl war ayn Gartn, daa wo yr mit seine Jünger einhingieng.
2
Aau dyr Jauz, sein Verraeter, gakennt dös Plätzerl, weil dyr Iesen daadl oft mit seine Jünger beinand gwösn war.
3
Dyr Jauz gholt d Hörschar und d Schörgn von n Hoohpriester und de Mauchn; und aft gruckend s daa hin mit Waffnen, Fackln und Luzernen aus.
4
Dyr Iesen, der was ja gwaiß, was mit iem gscheghn wurdd, gstöllt si ien und gfraagt s: "Wem suechtß n?"
5
Sö gantwortnd iem: "Önn Iesenn von Nazerett." Er gaab zrugg: "+I bin s." Aau dyr Jauz, dyr Verraeter, stuendd dyrbei.
6
Wie yr zo ien gsait: "+I bin s.", ghaut s is zrugg, und sö fielnd eyn n Bodm hin.
7
Non aynmaal gfraagt yr s: "Also, +wem suechtß?" Sö gaabnd an: "Önn Iesenn von Nazerett."
8
Dyr Iesen gantwortt: "I haan s enk ja gsait, däß s +i bin. Also, wenntß +mi habtß wolltß, dann laasstß de Andern geen!"
9
Yso gsollt si dös Wort erfülln, wo yr gsait hiet: "I haan kainn von dene verloorn, die wost myr göbn haast."
10
Dyr Simen Peeters aber, der was ayn Schwert dyrbei hiet, zog s, schlueg auf n Hoohpriester seinn Schörgn ein und ghaut iem dös zesme Oorn ab. Malchess hieß der.
11
Daa wis dyr Iesen önn Peetersn zrecht: "Stöck dein Schwert zrugg! Dönn Kölich, wo myr dyr Vater graicht haat, sollet i nit trinken?"
12
D Harstner und ienerne Rittner und d Schörgn von de Judn naamend önn Iesenn föst, gfösslnd n
13
und gfüernd n zeerst aynmaal zo n Hännsn. Der war nömlich dyr Schweher von n Jaarshoohpriester Kaiff.
14
Dyr Kaiff war y der, wo yn de Judn graatn hiet, es wär zo ienern Vortl, wenn ayn Ainzlner für s +Volk stirbt.
15
Dyr Simen Peeters und non ayn Jünger giengend yn n Iesenn naachhin. Der sel Jünger war mit n Hoohpriester bekannt und gieng mit n Iesenn eyn n Hof von n Hoohpriesterpflast einhin.
16
Dyr Peeters aber blib herausst bei n Toor steen. Daa kaam der Jünger, seler Bekannte von n Hoohpriester, ausher, grödt mit dyr Pförtnerinn und naam önn Peetersn mit einhin.
17
Daa grödt de Pförtnerinn önn Peetersn an: "Werst diend nit aau ainer von dönn seine Jünger sein?" Er gantwortt: "Nän!"
18
De Dienstbotn und Schörgn hietnd syr ayn Kolnfeuer ankenddt und stuenddnd umydum und gwärmend si, weil s kalt war. Aau dyr Peeters hiet si dyrzuegstöllt und gwärmt si auf.
19
Dyr Hoohpriester gfraagt önn Iesenn zo seine Jünger und seiner Leer aus.
20
Dyr Iesen gantwortt iem: "I haan offenscheinig zo de Leut grödt. I haan allweil in dyr Samnung und in n Templ gleert, daa wo halt d Judn allsand yso zammkemmend. Nix haan i in n Ghaimen prödigt.
21
Was fraagst n +mi? Fraag diend die, die wo mi ghoert habnd! Die wissnd, was i gsprochen haan."
22
Auf dös hin gaab ainer von de Schörgn daadl yn n Iesenn ayn Wädschn und gregt si auf: "Yso rödst du mit n Hoohpriester?!"
23
Dyr Iesen gentgögnt iem: "Wenn s nit recht war, was i gsait haan, naacherd weis myr s naach; wenn s aber recht war, warum schlagst mi n dann?"
24
Dyrnaach gschickt n dyr Hänns gfösslter zo n Hoohpriester Kaiff.
25
Dyr Simen Peeters stuendd dyrweil an n Feuer und gwärmt si. Daa giengend
26
s n an: "Bist nit du aau ainer von seine Jünger?" Er glaugnt: "Nän!" Ainer von n Hoohpriester seine Schörgn, ayn Verwandter von dönn, yn dönn wo dyr Peeters s Oorn abghaut hiet, güberlögt: "Haan i di nit in n Gartn bei iem gseghn?"
27
Wider glaugnt dyr Peeters, und glei drauf gakraet ayn Goggl.
28
Umbb n Kaiffn brangend s önn Iesenn non in aller Frueh eyn s Richthaus. Sö selbn giengend nit eyn n Pflast einhin, däß s nit unrain werdnd, sundern s Oosterlämpl össn derffend.
29
Dösswögn kaam dyr Plätt zo ien ausher und gfraagt: "Was für ayn Anklag habtß n gögn dönn?"
30
Sö gantwortnd iem: "Wenn yr kain Schaecher wär, haetnd myr n dyr nit ausglifert."
31
Dyr Plätt gaab ien zrugg: "Nemtß n halt ös und richttß n naach +enkern Gsötz!" D Judn gantwortnd iem: "Ja, aber mir derffend y kainn hinrichtn."
32
Yso gsollnd si yn n Iesenn seine Worter erfülln, mit dene wo yr andeutt hiet, auf wölcher Weis däß yr sterbn wurdd.
33
Dyr Plätt gieng wider eyn s Richthaus einhin, ließ önn Iesenn rueffen und gfraagt n: "+Bist du dyr Künig von de Judn?"
34
Dyr Iesen gantwortt: "Sagst dös von dir aus, older habnd dyr dös ain über mi eingsagt?"
35
Dyr Plätt gentgögnt: "Ja, bin n i ayn Jud? Dein aigns Volk und d Oberpriester habnd di diend an mi ausglifert. Also, was haast n angstöllt?"
36
"Mein Künigtuem ist nit von derer Welt", gantwortt dyr Iesen. "Wenn s dös wär, haetnd meine Leut schoon kömpft, däß i nit yn de Judn eyn d Höndd fall. Aber mein Künigtuem +ist halt aynmaal nit von daa herunt."
37
Dyr Plätt gabort naachhin: "Also bist +doch ayn Künig?" Dyr Iesen gantwortt: "Du sagst ys; i bin ainer. I bin dyrzue geborn und eyn d Welt kemmen, däß i für d Waaret zeug. Ayn Ieds, wo aus dyr Waaret ist, lustert auf mein Stimm."
38
"Mein, Waaret, was ist n dös?", gmaint dyr Plätt. Aft gieng yr wider gan de Judn aushin und gsait zo ien: "Also, i findd +nixn, däß i n verurtlet.
39
Mir habnd s diend yso, däß i enk auf Oostern aynn Gfangnen freilaaß. Also, wolltß naacherd, däß i enk önn Künig von de Judn freilaaß?"
40
Daa schrirnd s zrugg: "Nän, dönn nit; önn Bräbbn wolln myr!" Dyr Bräbb aber war ayn Raauber.
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