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Zechariah 1
Zechariah 1
Bavarian Bible 1998 (De Bibl auf Bairisch)
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1
Eyn n achtn Maanet von n Däriesn seinn zwaittn Jaar ergieng yn n Herrn sein Wort an n Weissagn Zächeries, önn Sun von n Berychiesn und Iddo:
2
Dyr Trechtein gaboosert nit schlecht über enkerne Vätter.
3
Von Noetn sag yn deinn Volk: Yso spricht dyr Hörerherr: Keertß um zo mir, und i keer um gan +enk. Dös sait also dyr Hörerherr.
4
Stölltß enk nit wie enkerne Gönen, yn dene was s d Weissagn seinerzeit aau schoon gsait haetnd: Yso spricht dyr Hörerherr: Stöcktß halt um von enkern hailloosn Löbnswandl! Aber glaaubst, die haetnd auf mi glustert?!, sait dyr Hörerherr.
5
Und; wo +seind n enkerne Vorvätter ietz? Und d Weissagn - löbnd +die eebig?
6
Ist s nit gnaun yso kemmen, wie i s durch meine Knecht, d Weissagn, verkünddn ließ? Haat si mein Raatschluß nit an enkerne Vätter erfüllt? Auf dös hin gakeernd s nömlich um und gsagnd syr: Wie myr s mit ünsern Löbnswandl verdient hietnd, yso hiet dyr Hörerherr mit üns öbbs eyn n Sin; und gnaun yso zog yr s aau durch.
7
Eyn n Vieryzwainzigstn Ainlyftn, eyn n Schebet also, von n Däriesn seinn zwaittn Jaar ergieng yn n Herrn sein Wort an n Weissagn Zächeries, önn Sun von n Berychiesn und Iddo.
8
Bei dyr Nacht hiet i ayn Schau. I saah aynn Man auf aynn Fuxn reitn. Er stuendd zwischn de Mürtnbaeum in ayner Schluft, und hinter seiner warnd aau Reiter mit Fuxn, Braune und Schimmln.
9
Daa gfraag i: Trechtein, was bedeuttnd denn die Pfär? Und der Engl, wo mit mir grödt, gsait myr: Also, dös zaig i dyr ietz glei.
10
Daa gsait auf aynmaal der aine Reiter zwischn de Mürtnbaeum: Dyr Trechtein haat die Roß gschickt, däß s durch de gantze Welt zieghnd.
11
Und de andern Reiter gantwortnd yn n Herrn seinn Engl, der was aau eyn Ort über de Mürtnbaeum war: Mir habnd de gantze Erdn durchwandert, und überall ist s ruebig und fridlich.
12
Daa gmaint yn n Herrn sein Engl: Sag, Hörerherr, wie lang geet s n ietz +non her, ee wennst di wider ob Ruslham und Judau überhaaupt dyrbarmst? Sibzg Jaar ist s y ietz schoon, däßst mit ien greinst.
13
Dyr Trechtein glögt yn dönn Engl, wo mit iem grödt, allss ruebig dar und gatroestt n dyrmit.
14
Daa gsait der Engl, wo mit mir grödt, zo mir: Verkündd dös: Yso spricht dyr Hörerherr: Also, Ruslham und dyr Zien bedeuttnd myr wirklich närrisch vil; dös derffst glaaubn!
15
Aber an dene Dietn allsand, was si ietz so sicher waenend, laaß i meinn Zorn non gscheid aus. Zwaar war s recht, däß s myr halffend, wie i meinn Grimm hiet, aber die schossnd weit über s Zil aushin. Dene gieng s diend grad non um s Abmurxn.
16
Drum, sait dyr Trechtein, wendd i mi ietz wider voller Erbarmen yn Ruslham zue. Daadl werd aau mein Templ wider aufbaut, sait dyr Hörerherr, und Ruslham selbn werd aau wider hergstöllt.
17
Und kündd ien aau non: Yso spricht dyr Hörerherr: Aynn richtignen Schwudl geit s wider in meine Stötn. I, dyr Herr, gaa yn Zien wider gnaedig sein und Ruslham wider zo meiner Lostat machen.
18
Drafter gschau i wider öbbs. Vier Herndln saah i;
19
und i gfraag dönn Engl, wo mit mir grödt: Was bedeuttnd n die? Er gaab myr an: Dös seind de vier Herndln, wo Judau, Isryheel und Ruslham verstraeut habnd.
20
Drauf ließ mi dyr Trechtein vier Schmid seghn.
21
Daa gfraag i: Für war ghoernd n +die? Und er gantwortt: D Herner habnd Judau yso zstraeut, däß kainer meer s Mäul aufmacht. D Schmid aber seind kemmen, däß s yn de Haidnfürstn, öbn dene Herner, die wo Judau so roh verspraitt habnd, aynn gscheidn Schröckn einjagnd und die dyrmit z Fall bringend.
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