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Job 10
German Gruenewald (Grünewald) 1924
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1
"Ich bin, des Lebens überdrüssig; ich lasse meiner Klage freien Lauf. In meiner Seele Bitterkeit will ich jetzt reden.
2
Ich spreche nun zu Gott: 'Verurteile mich nicht! Gib an, warum Du mich bekämpfst!
3
Was nützt es Dir, wenn Du verdammst und Deiner Hände Werk verwirfst? Wenn aber zu der Frevler Plan Dein Antlitz leuchtet?
4
Besitzest Du denn Fleischesaugen? Siehst Du so kurz, wie Menschen sehen?
5
Sind Deine Tage wie der Menschen Tage und Deine Jahre wie die Zeit der Sterblichen,
6
daß Du bei mir nach Fehlern fahndest und mich auf Sünde untersuchst,
7
obschon Du weißt, daß ich nicht schuldig bin und mich aus Deinen Händen niemand retten kann?
8
Mich formten kunstvoll Deine Hände; gleichwohl vernichtest Du mich ganz und gar.
9
Bedenke, daß Du mich aus Lehm geschaffen! Und wiederum schickst Du mich in den Staub.
10
Wie Milch hast Du mich hingegossen und mich zur festen Form gemacht,
11
hast mich mit Haut und Fleisch bekleidet, mit Knochen und mit Sehnen mich durchwebt.
12
Ein Leben voller Gnade hast Du mir gegeben, und Deine Fürsorge hat meinen Geist bewacht.
13
Doch im geheimen ist Dein Planen dies; ich weiß es jetzt, was Du gedacht:
14
Wenn je ich fehlte, wolltest Du mir grollen, mir meine Sünde nie verzeihen.
15
Wenn ich in Sünden fiele, wehe mir! Wenn ich rechtschaffen bliebe, ich dürfte dennoch nicht mein Haupt erheben, mit Schmach gesättigt, an Elend und am Leide satt.
16
Ja, machst Du Jagd auf mich gleichwie auf einen Löwen, und zeigst Du dadurch Dich stets unvergleichlich,
17
daß Du den Angriff auf mich stets erneuerst und Deinen Unmut an mir kühlst, in immer neuen Angriffen auf mich?
18
Warum hast Du mich aus dem Schoß geführt? Ach, wäre ich gestorben, ehe mich ein Auge sah!
19
Als wäre niemals ich gewesen, so hätte ich schon werden mögen, vom Mutterleib sogleich zu Grab getragen!
20
Sind meine Lebenstage nicht so kurz? Laß ab von mir, daß ich ein wenig heiter werde,
21
bevor ich, ohne Rückkehr, geh ins Land der düstern Todesschatten,
22
ins Land, wo tiefste Finsternis das Dunkel bildet, ganz ohne Unterschied, und wo es, wenn es heller scheint, noch immer dunkelt!'"
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