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Proverbs 1
German Gruenewald (Grünewald) 1924
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1
Die Sprüche Salomos, des Davidssohnes und Herrschers über Israel,
2
sind dazu da, daß man Charakter und Weisheit würdige und kluge Worte wohl verstehe
3
und Zucht und Anstand lerne, was recht und rechtlich, ehrlich sei,
4
daß Bildung Unerfahrene empfangen und daß die Jugend Lebenskunst erlerne.
5
Vernimmt ein Weiser sie, so kann er seine Rede fesselnder gestalten; ein kluger Mann kann sich die richtige Belehrung sichern.
6
Er kann das Gleichnis und den Sinnspruch faßlicher gestalten, wie auch der Weisen Worte, ihre dunklen Reden. -
7
Die Furcht des Herrn ist Anfang der Erkenntnis, Weisheit, Bildung. Nur Toren sind's, die sie verachten.
8
Der väterlichen Zucht, mein Sohn, gehorche! Der Mutter Mahnung achte nicht gering!
9
Sie zieren wie ein Kranz dein Haupt und deinen Hals wie Kettenschmuck.
10
Mein Sohn, wenn dich Verbrecher locken, folg ihnen nicht!
11
Wenn sie dir sagen: "Halt's mit uns! Wir haben einen Anschlag gegen einen Menschen vor; wir wollen ungefährdet im Versteck Arglosen auflauern.
12
Wir wollen selbst am Leben bleiben und sie verschlingen gleich der Unterwelt, mit Haut und Haar als solche, die zur Grube fahren.
13
Und wir gewinnen alles mögliche kostbare Gut und füllen unsere Häuser mit dem Raub.
14
Du darfst auch mit uns teilen; wir alle haben einen Beutel."
15
Mein Sohn, geh nicht auf einem Weg mit ihnen! Halt deinen Fuß von ihren Pfaden fern!
16
Denn ihre Füße laufen dem Verderben zu und eilen blutigem Tod entgegen.
17
Vergeblich wird man Netze spannen vor den Blicken der beschwingten Vögel;
18
sie aber lauern auf ihr eigen Blut und stellen sich selbst nach dem Leben.
19
So ist das Schicksal eines jeden, der auf unrechten Gewinn ausgeht. Er bringt ihn um sein Leben.
20
Auf Straßen ruft die Weisheit; auf Plätzen ruft sie laut.
21
Hoch oben auf den Mauern predigt sie, an Stadttoren; vor aller Welt nimmt sie das Wort:
22
"Wie lange liebt ihr Toren noch Betörung, gefällt den Dünkelhaften Spott und hassen Toren Einsicht?
23
Ihr kommt auf meine Mahnrede zurück. Fürwahr, ich sag euch unumwunden, was ich auf dem Herzen habe. Ich tue meine Warnungen euch kund.
24
Ich rief; ihr aber wolltet nicht; ich winkte euch, und niemand gab drauf acht.
25
Ihr schluget meinen Ratschlag in den Wind und mochtet meine Rüge nicht.
26
So lache ich bei eurem Unglück nur und spotte, wenn euch Angst befällt,
27
wenn wie ein Ungewitter euer Schrecken kommt, einherfährt gleich dem Sturmwind euer Unglück und Not und Drangsal euch befällt.
28
Dann rufen sie mich an; ich gebe keine Antwort. Sie suchen, aber finden mich nicht mehr.
29
Erkenntnis haben sie gehaßt und nach der Furcht des Herren nicht gefragt,
30
sie wollten nichts von meinem Rate wissen, und meine Rüge haben sie verschmäht.
31
So mögen sie denn ihres Handels Frucht genießen, sich sättigen mit dem, was sie sich selbst bereitet!
32
Ihr Fehlgehn bringt sie, diese Dummen, um; Sorglosigkeit vernichtet diese Toren.
33
Wer aber mir gehorcht, der kann in Ruhe wohnen und unbesorgt vor Unheilsschrecken sein."
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