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Ecclesiastes 4
Ecclesiastes 4
Bavarian Bible 1998 (De Bibl auf Bairisch)
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1
Dann saah i aau non dö gantze Unterdruckung in derer Welt. Mein, wie s gwainend, de Ausbeuttn, und niemdd half ien ausher! Und wie arg däß s behandlt wurdnd von de Zwingherrn!
2
Daa, main i, seind y de Tootn non bösser dran als wie die, wo non löbnd!
3
De Glücklichstn aber seind die, wo non gar nit geborn seind und von dönn gantzn Unrecht auf derer Welt non nix mitkriegt habnd.
4
Waisst, dös seghst y, däß bei dyr Arecht und in dyr Wirtschaft allss grad ain Gündd ist, ain Neid. Also, was sollt dös?!
5
Guet, wer gar nix tuet, ist taeumisch; der geet zgrund.
6
Aber gwon dyrhinarechtn, dös wär s halt. Gräd non räggern, was sollt dös?
7
Und non öbbs ist myr unterkemmen in derer Welt, daa wo i mi fraag:
8
Daa war also ayn Ainlyz, der hiet kainn Buebn und Bruedern und gar nix. Aber glaaubst, der haet aynmaal gnueg kriegt? Allweil non öbbs gwill yr dyrzueruechen. Ja, fraagt si n der +nit, für wem yr si daa abgfraesstigt, und zwö däß yr syr n glei +gar nix vergunnt? Ja, daa fraagst di! Nän, nän, nän!
9
Zween mitaynand kemmend auf meerer wie ainer.
10
Fallt dyr Ain hin, hilfft iem dyr Ander auf. Aber fallt ainer hin, wo yllain ist, wer hälff yn dönn auf?
11
Und wenn zween beinand schlaaffend, wärmend s aynand, aber wie sollt si ainer yllain dyrwärmen?
12
Ainer yllain ist glei übermögn, aber zween raeumend syr schoon aus; und ayn dreufache Schnuer reisst nit glei.
13
Bösser ayn ainfacher Bursch, aber gscheid, als wie ayn Künig, wo weiß, aber nit weis wordn ist, weil yr syr nix meer sagn laassn haat!
14
Der Bursch wurd aus n Gföngniss freilaassn und kaam als Künig hin, obwol yr arm auf d Welt kemmen war, dyrselbn, wie dyr Ander non Künig war.
15
Und i haan gseghn, däß si allss auf d Seitt von dönn Burschn schlueg, der wo für n Künig hinkemmen war.
16
Er greichnet über yso ayn groosss Volk, däß myn s nit dyrzölt haet. Aber glaaubst, er haet syr aynn Naachruem bewart? Ä wo! Also, was sollt dös?
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