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Ecclesiastes 7
Ecclesiastes 7
Bavarian Bible 1998 (De Bibl auf Bairisch)
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1
Ayn gueter Nam ist bösser wie ayn Wieß, dyr Toodstag bösser wie dyr Geburtstag.
2
Lieber geest eyn n Ort hin, daa wo trauert werd, als daahin, wo ayn Föstl steigt. Ayn Ieds, wo löbt, sollt syr klaar sein drüber, wie ainn sein End ausschaugt.
3
Ernst ist bösser wie s Lachen; hinter aynn traurignen Gsicht stöckt ayn heller Geist.
4
Wer weis ist, füelt si daa dyrhaim, wo trauert werd; yn n Narrn taugt s daa, wo ayn Gaudi ist.
5
Gscheider, mir werd von aynn Weislichnen ermant wie von aynn Ungscheidn über n Schellnkünig globt.
6
Wie de Dernästln unter n Tegl brastlnd, yso tuet s, wenn ayn Taeumischer lacht. Dös ist aau nix, older?
7
Erpressung macht Weise narret; werd ains bestochen, schaltt s Hirn aus.
8
Zöln tuet, wie öbbs ausgeet, nit, wie s angeet. Geduld ist gscheider wie Sturm und Drang.
9
Laaß di nit närrisch machen von ainn; daa dran kennt myn d Neuhler!
10
Fang nit mit dyr "guetn altn Zeit" an, weil dös ainfach ayn Schmarrn ist!
11
Weisheit ist so vil werd wie ayn Uedl; ayn Ieds auf derer Welt haat öbbs dyrvon.
12
D Weisheit schirmt ainn, wie s Geld aau; aber d Weisheit bereichert s Löbn von ainn +wirklich.
13
Schau dyr yn n Herrgot sein Werch an: Wer kännt ausbiegn, was er krump gmacht haat?
14
Freu di in ayner Zeit, wo s dyr guetgeet; und draet si s Rädl aynmaal, segh s yso, däß dyr Herrgot dös Ain wie dös Ander gmacht haat, nit däß dyr Mensch mainet, er kännt de Zuekumft vorausseghn.
15
In meinn flüchtignen Löbn haan i aau gseghn, däß ayn Frummer untergeet, wo s decht nix ghaat haet bei iem, und däß ayn Gotlooser unmenig lang löbt, obwol yr nix wie Unrecht tuet.
16
Übertreib s nit mit dyr Frümmigkeit und werd nit gar z gscheid! Der Schuß gäng aft +aau naach hint loos.
17
Schaug aber, däßst de Tuget nit aus de Augn verliest; dös wär +aau verkeert! Daa gäng s bald Grabnbach zue mit dir.
18
Nimm dyr non boode Ermanungen z Hertzn! Wer önn Herrgot firchtt, der gaat d Reib schoon kriegn.
19
Weis zo n Sein ist für ainn meerer Macht, als wie s zöhen Orthaber in ayner Stat mitaynand habnd.
20
Auf dyr Erdn geit s kainn, der wo allweil allss recht machet und nie ayn Sündd begäng.
21
Los nit auf aynn iedn Rädsch; naacherd macht s dyr aau nix aus, wenn di dein Knecht ausrichtt.
22
Schau; wie oft haast du schoon über Anderne gschimpft!
23
Allss, wasst dyr denken kanst, haan i schoon mit dyr Weisheit z loesn versuecht, auf Teufl kimm ausher; aber i bin nit recht weiterkemmen.
24
Nän, allss zo n Ergründdn, dyrfür glangt s bei mir ainfach nity, und i glaaub, aau bei sünst niemdd.
25
Ietz gaknieglt i mi halt wider ganz daa einhin, ausherzfinddn, was d Weisheit und Einsicht an +sir ist. Und ains waiß i ietz: Untraunigkeit ist Narret, und Unverständdlichkeit bringt nix.
26
Non öbbs: Ayn Weib, dös wo ainn sündhaft umgarnen will, ist örger wie dyr Tood selbn. Ir Gufl ist ayn Gläss; und wenn s di haat, haat s di. Wer önn Herrgot liebt, der macht aynn Bogn drum, aber dyr Sünder laasst si dyrvon fangen.
27
Dös haan i myr naach und znaach ausgrechnet, sait dyr Prödiger, wie i auf dyr Suech naach Einsicht war:
28
Dös haisst, gnaungnummen haan i non gar nix Rechts gfunddn. Aus tauset Menschn haan i zwaar ainn brauchbaren Man gfunddn, aber Weiberleut war daa kains dyrbei.
29
Ains haan i freilich aushergfunddn: Dyr Herrgot haat d Menschn guet und aufrecht bschaffen, aber die suechend allweil grad hinum und herum.
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