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Job 13
Job 13
German Ubersetzung 2014
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1
Schaut, all das hat mein Auge gesehen, / mein Ohr gehört und sich gemerkt.
2
Was ihr da wisst, das weiß ich auch, / ich stehe euch in nichts nach."
3
"Doch zum Allmächtigen will ich reden, / mit Gott zu streiten ist mein Wunsch!
4
Ihr habt doch nur Pflaster aus Lügen, / Pfuschärzte seid ihr allesamt.
5
Wenn ihr doch endlich schweigen wolltet, / dann hielte man das noch für Weisheit!
6
Hört euch meine Rechtfertigung an, / merkt auf den Streit meiner Worte!
7
Wollt ihr Falsches reden für Gott / und Lügen vorbringen für ihn?
8
Wollt ihr für ihn Partei ergreifen, / Gottes Sache vertreten?
9
Wird es gut für euch sein, wenn er euch erforscht? / Lässt er sich von euch täuschen wie ein Mensch?
10
Tadeln, ja tadeln wird er euch, / wenn ihr heimlich Partei ergreift.
11
Erschreckt ihr nicht vor seiner Majestät, / wird die Angst vor ihm euch nicht packen?
12
Eure Sätze sind nur Sprüche aus Staub, / eure Schilde bestehen aus Ton.
13
Seid still, ich will jetzt reden, / mag über mich kommen, was will.
14
Und wenn ich Kopf und Kragen riskiere, / ich setze mein Leben aufs Spiel!
15
Und wenn er mich tötet, ich warte auf ihn / und verantworte mich direkt vor ihm.
16
Schon darin sehe ich mein Heil, / denn kein Schurke hat Zutritt bei ihm.
17
Hört mir nur ganz aufmerksam zu, / dass meine Erklärung auch in eure Ohren dringt.
18
Seht, ich bin für den Rechtsstreit gerüstet, / und ich weiß, ich bekomme Recht!
19
Wer könnte den Prozess gewinnen gegen mich? / Dann wollte ich schweigen und zugrunde gehen."
20
"Nur zweierlei tu mir nicht an, / dann verberge ich mich nicht vor dir:
21
'Nimm deine schwere Hand von mir weg, / und dein Schrecken befalle mich nicht!'
22
Dann kannst du rufen, und ich antworte dir, / oder ich rede, und du antwortest mir.
23
Wie groß ist meine Schuldenlast bei dir? / Was sind meine Vergehen und Sünden?
24
Warum verbirgst du dein Gesicht, / behandelst mich wie deinen Feind?
25
Willst du ein verwehtes Blatt verschrecken, / verfolgst du einen dürren Halm?
26
Denn Bitteres teilst du mir zu; / für meine Jugendsünden lässt du mich büßen.
27
Du steckst meine Füße in den Block, / beobachtest all meine Wege / und grenzt mich ein auf Schritt und Tritt,
28
der ich doch wie Moder zerfalle, / wie ein Gewand, das die Motte zerfraß."
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