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Job 31
German Ubersetzung 2014
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1
"Ich hatte einen Bund mit meinen Augen geschlossen. / Wie sollte ich da lüstern auf Jungfrauen blicken?
2
Was wäre sonst mein Teil von Gott dort oben, / das Erbe vom Allmächtigen aus der Höhe?
3
Wird den Ungerechten nicht Verderben treffen, / Missgeschick den Bösen?
4
Sieht er nicht meine Wege / und zählt all meine Schritte?
5
Bin ich je mit der Lüge gegangen, / eilte mein Fuß zum Betrug?
6
Gott soll mich auf der Waage der Gerechtigkeit wiegen, / dann wird er meine Unschuld erkennen.
7
Ist mein Schritt vom Weg abgebogen, / mein Herz meinen Augen gefolgt, / klebt ein Makel an meiner Hand:
8
dann esse ein anderer, was ich säe, / dann werde meine Ernte vernichtet.
9
Hat sich mein Herz zur Frau locken lassen, / habe ich an der Tür meines Nächsten gelauert:
10
dann soll meine Frau für einen anderen kochen, / dann sollen andere schlafen mit ihr.
11
Denn das wäre eine Schandtat, / eine Schuld, die vor die Richter gehört.
12
Das wäre ein Feuer, das bis zum Untergang frisst, / es entwurzelt meinen ganzen Ertrag.
13
Habe ich meinem Sklaven das Recht versagt / und meiner Sklavin, wenn sie gegen mich klagten?
14
Was wollte ich tun, wenn Gott sich erhebt, / was ihm entgegnen, wenn er es untersucht?
15
Hat nicht einer uns beide im Schoß gebildet, / nicht einer im Leib uns gemacht?
16
Habe ich jemals den Armen einen Wunsch versagt, / ließ ich die Augen der Witwe erlöschen?
17
Habe ich meinen Bissen allein gegessen, / dass das Waisenkind nichts davon abbekam?
18
Von Jugend an zog Gott mich wie ein Vater groß, / und von Mutterliebe gelehrt habe ich die Waise geführt.
19
Habe ich jemand umkommen sehen, weil er nichts anhatte; / ließ ich einen Armen ohne Decke gehn?
20
Die Wolle meiner Schafe wärmte ihn, / und er hat mich dafür gesegnet.
21
Habe ich Elternlose bedroht, / weil ich Helfer im Tor hatte:
22
dann soll die Schulter mir vom Nacken fallen / und mein Arm abbrechen vom Gelenk!
23
Die Furcht vor Gottes Strafe schreckte mich ab, / vor seiner Hoheit bestünde ich nicht.
24
Habe ich mein Vertrauen auf Gold gesetzt, / das Feingold meine Zuversicht genannt?
25
Habe ich mich gefreut, dass mein Vermögen riesig war, / dass meine Hand Gewaltiges schaffte?
26
Habe ich gesehen, wie hell die Sonne leuchtet, / wie der Mond so prächtig dahinzieht,
27
und hat mein Herz mich im Stillen verführt, / sie mit Kusshand zu verehren:
28
dann wäre das eine Schuld, die vor die Richter gehört, / dann hätte ich Gott in der Höhe verleugnet.
29
Freute ich mich über das Scheitern meines Hassers, / ergötzte es mich, als Böses ihn traf?
30
Nein, ich erlaubte meinem Mund nicht die Sünde, / mit einem Fluch sein Leben zu fordern.
31
Haben nicht meine Zeltgenossen gesagt: / 'Wer wurde von seinem Braten nicht satt?'
32
Der Gast blieb nicht über Nacht draußen, / meine Tür tat ich dem Wanderer auf.
33
Habe ich wie Adam meine Sünde verdeckt, / meine Schuld in meiner Brust versteckt,
34
weil ich die große Menge scheute, / die Verachtung der Sippe mich schreckte, / so dass ich schwieg und nicht zur Tür hinausging?
35
Ach, hätte ich doch einen, der auf mich hört! / Hier ist meine Unterschrift! / Der Allmächtige antworte mir! / Hätte ich die Klageschrift meines Gegners,
36
auf meine Schulter wollt' ich sie legen, / mir umbinden wie eine Krone!
37
Jeden meiner Schritte würde ich ihm offen legen, / ihm nahen wie ein Fürst.
38
Klagte mein Acker über mich, / weinten alle seine Furchen?
39
Hab' ich seine Frucht unbezahlt verzehrt, / seinen Besitzer umkommen lassen?
40
Dann sollen Dornen wachsen statt Weizen, / Unkraut anstelle von Gerste!"Die Worte Hiobs sind zu Ende.
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