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Proverbs 8
Proverbs 8
Bavarian Bible 1998 (De Bibl auf Bairisch)
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1
Ruefft nit d Weisheit selber d Leut an? Steet nit d Einsicht selbn bei n Künddn?
2
Auf de Hoehn und an de Straassn, an dyr Kreutzung, bei de Gwigger,
3
bei de Toerer, bei de Haustürn, überall, daa singt s dös aushin:
4
"Leut, ietz lustertß, laasstß enk s gsagt sein!
5
Gleich, ob aimet older ungscheid, alle habtß ayn Müg, non klueg z werdn!
6
Lostß, weil dös dö Müe wol werd ist! I main s guet; i kenn kain Falsch nit.
7
I sprich d Waaret, nix wie d Waaret. Unrechts taet i nit dyrpacken.
8
Allss ist grecht, was i enk prödig, nix verwimmlt, hinterdruckt gar.
9
Dyr Verständdliche käppt s ee glei. Richtig findd s glei der, wo durchblickt.
10
Nemtß Vernumft an, statt däßß Geld horttß, und Verständdniss, statt naach Gold z jagn!
11
Über d Weisheit geet kain Fishperl, kaine non so kostbarn Stäiner.
12
I, d Frau Weisheit, zaig Verstand enk. Gib aynn Raat i, ist s ayn gueter.
13
Gotsfarcht haisst aau, s Übl z hassn. Hoohmuet, Hoohfart, boeser Wandl und ayn Lugnmäul, all dös hass i.
14
Raat und Taat ist bei mir knirglt. I gib Einsicht; dö macht mächtig.
15
Reichnen tuend durch mi de Künig. Fürstn habnd von mir, was Recht ist.
16
I stöck hinter alle Herrscher, allsand mit n Recht in Hönddn.
17
I lieb allsand, wo aau mi liebnd. Wer mi suecht, der gaat mi finddn.
18
Mi wer haat, haat Eer und Reichtuem. Ja, der gniesst sein Glück, seinn Wolstand.
19
I biet meer wie Gold und Silber, mag dös non so lautter sein aau.
20
I wo bin, daa geet s gerecht zue. Mir taet nie öbbs Anders einfalln.
21
Reich mach i die, wo mi gernhabnd, mach ien d Städl voll zamt n Brettn.
22
Bei dyr Bschaffung haat dyr Trechtein mi als Eersts gmacht, vor alln Andern.
23
I war daa schoon, ee non d Welt stuendd.
24
Mi gaab s also vor de Mörer, vor ayn Quelln auf Erdn gsprudlt.
25
Mi gaab s aau schoon vor de Birger. Daadl stuendd non kain ainzigs Buggerl.
26
Non hiet er nit d Erdn bschaffen, kaine Fluern, kain Scholln, kain Öbnet.
27
Wie yr d Himmln gmacht, daa gaab s mi, wie de Kimmenn er um s Mör zog,
28
wie yr Wolkenn drobnet eingrichtt, Quellnen sprudln ließ in n Urmör,
29
wie yr föstglögt, wo s Mör aus ist, und wie weit däß s Wasser geen derf.
30
Kurz, wie er dyr Erdn s Pflötz gaab, war i schoon dyrbei, sein Kindl. Töglichs Tags war i sein Freudgöb. I darf allweil spiln vor seiner.
31
Auf seinn Erdkraiß darf i wilddn. Bei de Leut haat s mir allweil taugt.
32
Also, Buebn, mörktß auf und lustertß! Wer s mit mir haat, dönn gaat s guet geen.
33
Laasstß enk manen, weil i s guet main! Schaugtß, däß d Weisheit enker Aign werd!
34
Saelig der, wo auf mi lustert, töglichs Tags bei meiner Tür wacht!
35
Mi wer finddt, der finddt s Löbn selber; und bei n Herrn ist er guet angschribn.
36
Wer mi nit mag, schadt syr selber. Wer mi dick haat, haat önn Tood gern.
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